Notfall

+ + + Im Notfall immer die 112 wählen + + +

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie sich bei unterschiedlichen Notfällen verhalten sollten. Bitte beachten Sie, dass dieser Inhalt als vorbeugende Maßnahme gedacht ist. Wenn Sie sich in einer Notsituation befinden, wählen Sie bitte den Notruf über die europaweite Notrufnummer 112!

 

Europaweiter Notruf 112

©Kreisbrandinspektion EbersbergEgal ob Unfall in Frankreich oder Feuer in Schweden: Die Notrufnummer 112 ist europaweit einheitlich. Leider kennen immernoch zu wenige Menschen die Notfallnummer, doch gerade in Notsituationen zählt oftmals jede Sekunde! Deshalb möchten wir Sie nochmals auf die Wichtigkeit dieser Nummer und das Verhalten beim Absetzen eines Notrufes hinweisen. Sie können den Notruf über jedes mobile oder festinstallierte Telefongerät durch wählen der 112 erreichen - auch ohne Netzanbindung. Hierbei entstehen keinerlei Kosten für Sie.

Für das Absetzen des Notrufes sollten Sie sich die 5-W-Regel merken:

1. Wo ist es passiert?

Versuchen Sie so genau wie möglich zu beschreiben wo sich der Notfall befindet. Achten Sie auf Straßennamen, Hausnummern oder besondere Gebäude sowie die entsprechende Ortschaft. Auf Autobahnen finden Sie alle 500 Meter ein Schild auf welchem die Autobahnnummer sowie die Kilometerangaben zu finden sind. Wenn möglich geben Sie Ihre Fahrtrichtung an. Z.B. "A3 Fahrtrichtung Nürnberg bei Kilometer XXX". Befinden Sie sich an einem schwerauffindbaren Ort versuchen Sie nach Möglichkeit eine Person als Einweiser auf die nächste große Straße zu schicken.

 

2. Was ist passiert?

Je nach Notfall werden unterschiedliches Personal mitverschiedenen Fahrzeuge benötigt. Bei einem Herzinfarkt wird z.B. ein Rettungswagen und ein Notarzt benötigt, wobei bei einem Wohnhausbrand mit mehreren vermissten Menschen ein Großaufgebot an Einsatzkräften (Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei) angefordert werden muss. Beschreiben Sie deshalb so gut wie nur möglich, welche Situation Ihnen vorliegt.

 

3. Wie viele verletze/ betroffene Personen sind es?

Für die Aussendung der Rettungsmittel ist es notwendig, dass die Leistelle, weiß um viele Verletze es sich handelt. Denn zwischen einer verletzten Person und einem vollbesetzten Omnibus besteht ein großer Unterschied an benötigten Rettungsmitteln und Rettungskräften. Teilen Sie dies der Leitstelle mit, damit diese bedarfsgerecht alarmieren kann.

 

4. Wer ruft an?

Vorallem wenn die Einsatzstelle nicht direkt von den Rettungskräften gefunden werden kann, ist es oftmals wichtig Rücksprache mit der meldenden Person zu halten. Keine Sorge - die Daten werden in der Leistelle ausschließlich vertraulich behandelt.

 

5. Warten auf Rückfragen!

Auch wenn Sie meinen alle nötigen Angaben dem Disponenten der Leitstelle mitgeteilt zu haben, warten Sie dennoch ab, ob er etwaige Rückfragen hat. Unter Umständen hat er nicht alles verstehen können, oder Sie haben vor lauter Aufregung bzw. in der Hektik bzw. essentielle Angaben vergessen, welche für eine gezielte Alarmierung von Hilfe benötigt werden. Warten Sie deshalb immer ab, bis der Disponenten Ihnen mitteilt, dass er alle benötigten Informationen hat und das Gespräche beendet werden kann.

 


Im nachstehenden Abschnitt möchten wir Ihnen die Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situation erläutern.

Brand

Mit diesen einfachen Maßnahmen ist es bereits möglich Bränden vorzubeugen und die Gefahren zu minimieren:

  • Flucht- und Rettungswege freihalten und einprägen
  • Rauchwarnmelder regelmäßig prüfen und betriebsbereit halten
  • Fehlende oder defekte feuerwehrtechnische Einrichtungen der Hausverwaltung melden
  • Keine größeren Mengen leicht brennbarer Materialien auf dem Balkon lagern
  • Brand- und Rauchschutztüren nicht blockieren
  • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Keinen Sperrmüll oder andere brennbare Gegenstände im Bereich der Fassade lagern
  • Anfahrtswege und Bewegungsflächen für die Feuerwehr freihalten

 

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat anschauliche Merkblätter für Wohnungsbrände erstellt. Diese können auch auf die meisten Brände in Gebäuden angewandt werden:

Die Merkblätter wurden aus der Fachempfehlung „Verhalten im Brandfall" des DFV(Link Website) entnommen:

Fachempfehlung „Verhalten im Brandfall" des DFV (820,2 KB)

 

Verkehrsunfall

Kommen Sie zu einem Verkehrsunfall oder sind daran beteiligt, beachten Sie folgendes:

  • Bewahren Sie Ruhe!
  • Sichern Sie die Unfallstelle ab:
    • Tragen Sie zu Ihrem Eigenschutz eine Warnweste
    • Schalten Sie die Warnblinkanlage ein
    • Stellen Sie an geeigneter Stelle ein Warndreieck auf
  • Leisten Sie erste Hilfe
  • Setzen Sie einen Notruf über die 112 ab
  • weitere Infos der Bayerischen Polizei

 

Medizinischer Notfall

Aufgrund der unterschiedlichsten medizinischen Notfallsituationen möchten wir an dieser Stelle auf den Rettungsdienst verweisen. Unter den nachstehenden Links finden Sie zahlreiche Informationen.
Auch hier gilt: Ruhe bewahren und den Notruf über die 112 absetzen!